VECTOR et BILEVEL ST20
Der VECTOR et dient der Therapie von Atemstörungen insbesondere von schlafbezogenen Apnoen bei Patienten ab einem Gewicht von 30 kg.
Das Gerät erzeugt zwei Druckniveaus im S-, ST- oder T-Modus über eine elektronisch geregelte Turbine. Eine Umschaltung von einem auf das andere
Druckniveau erfolgt durch schnelle Drehzahländerung des eingesetzten Hochleistungsgebläses, um die Belastung für den Patienten so klein wie möglich zu halten.
S-Modus
Spontanauslösung des Triggers - der Übergang von einem Druckniveau auf das andere wird ausschließlich durch beginnende Atembewegungen des Patienten ausgelöst. Ein Druckrückgang auf das eingestellte niedrigere Niveau erfolgt außerdem, wenn der Inspirationsflow endet.
ST-Modus
Spontanatmung und Time - solange der Patient Eigenatmung besitzt, arbeitet das Gerät im S-Modus. Bei Verlust des Atemantriebes schaltet das Gerät automatisch in den T-Modus und beatmet den Patienten mit der vorgegebenen Sicherheitsfrequenz. Die Umschaltung in den T-Modus erfolgt nach Ablauf einer einstellbaren Verzögerungszeit.
T-Modus
Time Beatmung - mit vorgegebener fester Inspirationszeit. Ist die Triggerfunktion ausgeschaltet, wird der Patient mit den eingestellten Parametern beatmet. Bei eingeschaltetem Trigger akzeptiert das Gerät nur spontane Triggersignale in der Exspirationsphase.
Triggervorrichtung
Der Atemtrigger erkennt Anstrengungen des Patienten zum Ein- oder Ausatmen und signalisiert diese an eine Steuerungsvorrichtung. Es ist ein flowbasierter Trigger integriert, der für Ein- und Ausatmung getrennt einstellbar ist. In Verbindung mit einer optimalen Flankenanpassung ergibt sich für den Patienten eine sehr angenehme Beatmung, die den Eindruck vermittelt, als würde das Gerät der natürlichen Atmung trägheitslos folgen.
Zur Druckerzeugung besitzt das Gerät ein elektronisch geregeltes Gebläse. Um die Belastung für den Patienten so klein wie möglich zu halten, wurde das Gebläse mit hohen Leistungsreserven und einem schnellen Regelverhalten ausgestattet. Der Druck wird direkt in der Maske gemessen und durch das Gerät ständig ausgeregelt. Das bedeutet, dass die Atemarbeit für den Patienten so klein wie möglich ist. Im Gerät existieren zwei getrennte
Luftführungen.
Neben dem Maskenalarm bietet das Gerät als Sicherheitsfunktion einen Netzausfallalarm mit automatischem Neustart des Motors nach Wiederherstellung der Stromversorgung. Zur Erhöhung Ihres Komforts ist ein Wecker eingebaut. Weitere Komfortfunktionen sind eine Softstartrampe, die Automatik-Start-Stopp-Funktion und die einstellbare Helligkeit des Displays.
