TREND II AUTO
Innerhalb eines bestimmten Druckbereiches regelt das Gerät automatisch den Therapiedruck in Abhängigkeit vom Auftreten respiratorischer Ereignisse. In den
Schlafphasen ohne Ereignisse wird der Therapiedruck gesenkt. Beginnende obstruktive Ereignisse werden durch eine sanfte Druckerhöhung wirksam therapiert.
Für einen hohen Therapiekomfort sollte der Therapiedruck immer nur so hoch wie nötig und so niedrig wie möglich sein.
Das Gerät erkennt folgende respiratorische Ereignisse:
- Obstruktive Apnoen
- Hypopnoen
- Zentrale Apnoen
- Schnarchen
- Normale Atmung
- Erhöhter Atemwegswiderstand
Die Erkennung der verschiedenen respiratorischen Ereignisse erfolgt über 3 Kanäle:
1. Messung der Atemwegsverengung
2. Detektion von Flowlimitationen durch Flowmessung
3. Erkennen von Schnarchen durch Geräuschmessung
Die kombinierte Auswertung aller Ergebnisse macht eine sehr sichere Unterscheidung zwischen obstruktiven und zentralen Ereignissen möglich.
Das Gerät passt den Therapiedruck entsprechend der erkannten Ereignisse folgendermaßen an:
- Druckerhöhung im Falle obstruktiver Ereignisse
- Druckminderung im Falle zentraler Ereignisse und normaler Atmung
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Geschwindigkeit des Druckanstieges in 5 Stufen speziellen Bedürfnissen und dem individuellen Patientenkomfort anzupassen.
Neben den konventionellen Modi APAP und CPAP bietet das Gerät auch den FLEXLINE-Modus.
Erkennung verschiedener Ereignisse über 3 Kanäle
Kanal 1: Atemwegsverengung.
Das Gerät erhöht den Druck bei einem signifikanten Anstieg des Atemwegswiderstandssignals und/oder bei einem Anstieg der Schwankungen.
Kanal 2: Schnarchen.
Das Gerät erkennt Schnarchen durch Geräuschmessung, wenn dessen Pegel eine feste Schwelle in einem definierten Frequenzbereich überschreitet.
Kanal 3: Flowlimitation.
Das Gerät berechnet kontinuierlich das Atemminutenvolumen (AMV).
Eine Reduzierung des AMV zeigt eine Hypopnoe, eine zusätzlich fehlende Änderung im Flowsignal eine Apnoe.



